Wer bin ich, wenn ich online bin?

Gedanken zu Nicholas Carrs Buch: „Wer bin ich, wenn ich online bin… und was macht mein Gehirn solange?“

In den letzten Monaten war ich weniger „social“, habe weniger gebloggt, getwittert und geteilt. Stattdessen habe ich mehr gelesen. Um mich auf mich selbst zu besinnen, habe ich meine Social Media Aktivitäten zurückgefahren. Dabei haben mir einige Bücher gute Dienste geleistet – unter anderem „Wer bin ich, wenn ich online bin…“ von Nicholas Carr. Warum ich das erzähle? Weil ich glaube, dass jeder Internet-Nutzer von der Lektüre dieses Buches profitieren könnte.

Macht mich das Internet zu einem oberflächlichen Datenfresser?

  • Sie haben das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn Sie nicht online sind?
  • Es fällt Ihnen schwer, sich auf längere Texte zu konzentrieren – besonders wenn diese mit Hyperlinks gepflastert sind?
  • Sie können sich keine Telefonnummern mehr merken und finden sich ohne Navi nicht mehr zurecht?

Dann geht es Ihnen wie mir. Weiterlesen »

Ich bin drin!

Von Ulf Lück - 13.01.2012

Ich wünsche allen Blog-Lesern ein gesundes und erfolgreiches, kurzum ein glückliches neues Jahr. Wir sind alle sehr gespannt, was 2012 bringt.

Als leicht verdaulichen Einstieg findet ihr nachfolgend eine interessante Vision für eine mögliche neue Agenturstrategie. Gute Unterhaltung!

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Ich bin raus!

Von Ulf Lück - 23.12.2011
 
Eine gute Idee braucht nicht mehr als einen Stift und ein Blatt Papier.
 

Oder um es mit Wolfgang Weiss zu sagen: Ich bin dann mal weg! Natürlich nur für dieses Jahr.

Ich möchte allen Blog-Lesern ganz herzlich für ihre Neugierde, ihr Interesse und auch für ihre kritischen Kommentare in 2011 danken. Ich wünsche euch ein schönes, chilliges Weihnachtsfest und eine tolle Silvester-Party. Wir lesen uns dann im neuen Jahr. Bis dann.

Wann schneit's eigentlich? Hm …

PS: Hier noch ein Beispiel für kreativen Purismus in der Werbung. Daumen hoch!

Jahresrückblick: 2011 in Blog-Posts

 
Das Beste aus 2011
 

So, bevor ich mich jetzt in die Weihnachtsferien verabschiede, habe ich noch eine Stunde für den Jahresrückblick. Was waren die (beruflichen) Dinge, die mich im vergangen Jahr am meisten bewegt haben?

Januar

Wir bauen eine Monster-Website für Schäfer Werke – mit allem Pipapo sowie einem Magento-Shop und haben dafür 3 Monate Zeit. Na, dann mal los. Für mich das erfolgreichste Projekt des Jahres. Jetzt kann es also nur noch abwärts gehen? Von wegen, denn auch mit dem Relaunch der Rittal-Website haben wir ein Projekt am Laufen, dass uns das ganze Jahr lang beschäftigt hat.

Februar

Nachdem ich mir 3 Jahre lang den Mund fusselig geredet habe, ist Social Media jetzt tatsächlich auch bei B2B-Unternehmen angekommen. Und sogar in Krankenhäusern – auch wenn sich PR-Leute mit dem Kontrollverlust noch sehr schwer tun. Außerdem lässt man mich einen Ignite-Vortrag halten. Selbst Schuld! Ich entscheide mich für eine selten dämliche Brille und das Motto „Twitter ist doof“.

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März

Ich besuche das Web Content Forum und nerve Thomas Knüwer, interviewe Ulrike Lange und blogge und twittere live von der Verantstaltung. Das hat ziemlichen Spaß gemacht.

April

Ich verliere mein iPhone – mein Kontakt-Mail-Termin-Verwaltungs-Mini-Computer-Hirn. Was soll ich nur machen? Nach ein paar Tagen Panik beschließe ich die Sache auszusitzen und berichte anschließen über diesen Entzug. Außerdem schreibe ich den erfolgreichsten Blog-Artikel des Jahres – über einen Aprilscherz. Was sagt mir das. Hat Sascha Lobo am dicken Ende doch noch Recht?

Mai

Ich habe meine erste Buch-Rezension veröffentlicht – über PR im Social Web. Sollte man öfters machen. Denn so kommt man rubbeldikatz auch mit den Autoren ins Gespräch. (Wie die Kommentare zeigen.) Nette Leute.

Juni

Wir gewinnen in kurzer Zeit mit PMD Tech, EKS Engel und Walther Henrich mehrere tolle Neukunden. Außerdem stoßen wir mit unserem langjährigen Kunden EJOT ein Mega-Projekt an. Da wir zurzeit noch in der Umsetzungsphase sind darf ich darüber natürlich noch nicht so viel bloggen.

Juli

Google bringt ein Social Network raus und die Blogosphäre steht Kopf. Auch meine eigenen Social Media Plattform geht in die Offensive und führt neue Community-Funktionen ein. Ist das wirklich schon ein halbes Jahr her? Seltsam ruhig geworden um Google+. Findest du nicht auch?

August

Dieser Monat steht im Zeichen der Region: Mein Brötchengeber traut sich an ein paar Themen ran, die hier im Siegerland heiß umstritten sind. Eins davon ist die Route 57. Über das andere werde ich im nächsten Jahr mehr berichten. Außerdem kommen zwei Siegen-Apps ins Radio, an denen ich nicht ganz unbeteiligt bin.

September

Was für ein Monat! Jetzt bloggen auch schon die Azubis von unseren Kunden! Außerdem fange ich einen öffentlichen geführten Streit mit einem meiner Lieblings-Blogger an, oute mich und verunglimpfe die Dmexco-Redner.  Ein bisschen Shitstorm muss auch mal sein.

Oktober

Facebook bestimmt die Schlagzeilen. Anfang Oktober wird die Facebook-Timeline angekündigt Jetzt kommt sie endlich auch nach Deutschland. Was B2B-Unternehmen mit/für/gegen das größte Social Network machen sollen, können, dürfen? Erst mal diesen Anti-Facebook-Text lesen und Tee trinken.

November

Der trockenste November aller Zeiten und ich muss einen SEO-Workshop vor den Staples Online-Händlern halten. Na, bravo. Nutze die Gelegenheit, mal ein paar SEO-Tipps und Tricks in einer Präsentation zu sammeln. Die kommt so gut an, dass ich da demnächst wieder hin muss. Dass nennt man wohl „übers Ziel hinausschießen“.

Dezember

Mein Reime-Blog hat über 27.000 Besucher in einem Monat und Wachstumsraten von knapp 50 %. Warum? Weil ich bei Google unter dem Suchwort Weihnachtsreime ganz gut gelistet bin. SEO lohnt sich also doch. Selbst wenn man nichts zu verkaufen hat.

In diesem Sinne wünsche ich allen conception Blog-Lesern ein entspanntes Fest mit möglichst wenig Weihnachtsstress.

Ich freue mich auf 2012!

Social Media-Workshop bei Cloos Schweißtechnik

Von Ulf Lück - 20.12.2011

Wie soll ein Unternehmen, das Schweißstromquellen und Anlagen für die Schweißautomatisierung herstellt, das Thema Social Media anpacken? Was ist der richtige Social Media-Mix? Worauf muss man achten? Wo muss investiert werden? Die Verantwortlichen wollten es genau wissen und haben conception mit der Durchführung eines maßgeschneiderten Workshops beauftragt. 

In mehr als vier Stunden zeigte Sean Kollak, Social Media-Experte bei conception, anhand vieler Online-Anwendungen live und anschaulich, wie sich ein Unternehmen im unübersichtlichen Dickicht von möglichen Aktivitäten zurecht finden kann. Zusammen mit Führungskräften aus Marketing, Vertrieb, IT und Personalwesen wurden die Grundlagen für eine Social Media-Strategie für Cloos erarbeitet.

"Wir haben jetzt einen sehr guten Überblick , wissen, worauf wir uns konzentrieren sollten und welche Schritte zu tun sind.", so Detlev Brühl, Marketing-Verantwortlicher bei Cloos.  Sean Kollak wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Maßnahmen in den sozialen Medien auch einen Paradigmen-Wechsel im Unternehmen erfordern. Es müsse der Wunsch nach Kommunikation und Dialog vorhanden sein. Man müsse Ressourcen schaffen und die Kommunikationsgeschwindigkeit erhöhen wollen.

Fazit des Workshops: Auch für B2B-Unternehmen bieten die sozialen Plattformen gute Chancen. Es kommt eben nur darauf an, die individuell richtigen Betätigungsfelder zu identifizieren und "die Dosis" des Engagements passgenau zu definieren.

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